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Anlässlich des Gedenktages des seligen Karl von Österreich im Oktober lädt die Kaiser Karl Gebetsliga für den Völkerfrieden zu Messfeiern in Wien und Mariazell ein.
In Wien wird die Festmesse im Gedenken an den seligen Karl von Österreich am Samstag, dem 21. Oktober 2006 um 10 Uhr in der Augustinerkirche gefeiert. Die Reliquieneinsetzung in der Basilika von Mariazell findet am Sonntag, dem 22. Oktober 2006 nach dem Gottesdienst um 10 Uhr statt. Einige Nachkommen des jüngsten österreichischen Seligen werden zur Feier in Mariazell erwartet: unter ihnen die Söhne des Kaisers, Otto von Habsburg und Erzherzog Rudolf, die Enkel Kaiser Karls, Simeon und Carl Christian sowie Prinzessin Astrid von Luxemburg.
Zelebrant der beiden Messen ist der Erzbischof von Luxemburg, Fernand Franck, der vom Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, zum neuen Präsidenten der Kaiser Karl Gebetsliga für den Völkerfrieden ernannt wurde.
An das Wirken des so genannten „Friedenskaisers“ hat die Gebetsliga dieser Tage auch in Reichenau/Rax in Niederösterreich erinnert. Der bekannte Autor und Regisseur Prof. Gerhard Tötschinger referierte bekannte und unbekannte Details aus dem Leben des letzen österreichischen Kaisers. Am Sonntag, dem 15. Oktober wurde in der Pfarrkirche Reichenau eine Festmesse in Gedenken an den seligen Kaiser Karl gefeiert.
Erzbischof Fernand Franck
Neuer Präsident der Kaiser Karl Gebetsliga für den Völkerfrieden
Fernand Franck, geboren 1934 in Esch-Alzette, wurde 1960 in Münster/Westfalen zum Priester geweiht. Er war u.a. Direktor der Katholischen Kinderaktion und Nationaldirektor des Päpstlichen Kindermissionswerks in Luxemburg. Im Vatikan wirkte er ebenfalls für die Päpstlichen Missionswerke .1990 wurde Fernand Franck zum Erzbischof von Luxemburg ernannt.
Brigadier Norbert Fürstenhofer
Neuer geschäftsführender Präsident der Kaiser Karl Gebetsliga für den Völkerfrieden
Norbert Fürstenhofer, geboren 1945 in Wien, absolvierte seine Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Er leitet seit 1988 die ABC-Abwehrschule des Bundesheeres, ist seit 2003 ABC-Abwehrchef und leitete mehrere Katastrophen-Hilfseinsätze des österreichischen Bundesheeres, zuletzt nach dem verheerenden Tsunami in Thailand im Winter 2004/05.
Seine neue Herausforderung als geschäftsführender Präsident der Gebetsliga sieht Fürstenhofer in der Bewusstseinsbildung, dass Kaiser Karl als Soldat und Christ stets für den Frieden eingetreten ist. Ein Ziel der Gebetsliga sei die Heiligsprechung Kaiser Karls: „Kaiser Karl ist weltweit ein Vorbild. Sein Leben zeigt uns, wie man als politischer Entscheidungsträger verantwortungsvoll und nach christlichen Grundsätzen handeln kann“, so Fürstenhofer wörtlich.
Kaiser Karl – Seligsprechung eines Politikers?
Karl aus dem Hause Österreich wurde am 17. August 1887 auf Schloss Persenbeug in Niederösterreich geboren. Karl wurde bewusst katholisch erzogen und von Kindheit an durch eine Gruppe von Menschen im Gebet begleitet, da eine stigmatisierte Klosterfrau große Leiden und Angriffe gegen ihn prophezeit hatte. Daraus entstand nach dem Tod Karls die Kaiser Karl Gebetsliga für den Frieden der Völker - seit 1963 als Gebets-Gemeinschaft kirchlich anerkannt.
1911 heiratete der junge Erzherzog Prinzessin Zita von Bourbon-Parma. In den zehn Jahren ihrer glücklichen und vorbildhaften Ehe wurden dem Paar acht Kinder geschenkt. Mitten im Ersten Weltkrieg machte der Tod Kaiser Franz Josephs Karl am 21. November 1916 zum Kaiser von Österreich. Diese Aufgabe sah Karl als Weg der Nachfolge Christi: in der Liebe zu seinen Völkern und in der Sorge um sie. Die heiligste Pflicht eines Königs – für den Frieden zu sorgen – stellte Karl in den Mittelpunkt seiner Bemühungen während des Krieges. Als einziger aller Verantwortlichen unterstützte er die Friedensbemühungen Papst Benedikt XV. In schwierigster Zeit initiierte er in Österreich mit einer umfangreichen und beispielgebenden Sozialgesetzgebung im Sinne der christlichen Soziallehre. Nach seiner Verbannung aus der Heimat und zwei erfolglosen Restaurationsversuchen in Ungarn, die mit Wissen des Papstes angestrebt wurden, lebte Kaiser Karl nur noch wenige Monate auf Madeira im Exil. Dort zog sich Karl eine tödliche Erkrankung zu, die er als Opfer für Frieden und Einheit seiner Völker annahm und starb am 1. April 1922.
Kaiser Karl wurde am 3. Oktober 2004 von Papst Johannes Paul II. in Rom selig gesprochen. Sein Gedenktag ist der 21. Oktober, der Hochzeitstag mit seiner Frau Zita.
Gedenken an den seligen Kaiser Karl
Samstag, 21. Oktober 2006, 10 Uhr
Festmesse in der Augustinerkirche/Wien
zelebriert von Erzbischof Fernand Franck, Präsident der Gebetsliga
Adresse: Augustinerstraße/Ecke Josefsplatz, 1010 Wien
Sonntag, 22. Oktober 2006, 10 Uhr
Festliche Gedenkmesse der Gebetsliga in der Basilika Mariazell mit Reliquieneinsetzung
zelebriert von Erzbischof Fernand Franck, Luxemburg, Präsident der Gebetsliga
Möglichkeit der Teilnahme an der organisierten Busfahrt von Wien nach Mariazell:
Abfahrt 7 Uhr, Schwedenplatz, Rückkunft Wien: ca. 19 Uhr
Anmeldung: per Fax an Elfriede Parsch unter + 43 (0) 1 893 90 89, E-Mail: eparsch@gmx.at
Rückfragen und Fotos:
Mag. Sophie Wöginger-Mumbauer
Presse Kaiser Karl Gebetsliga für den Völkerfrieden
mobil: 0699/19569235
E-Mail: presse@emperor-charles.org
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